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Moderations-Verfahren Phantasialand

Der Konflikt um die Erweiterung des Geländes für den Freizeitpark Phantasialand zieht sich bereits über Jahre. Naturschutzfachlich wertvolle Flächen sollen in Siedlungsflächen umgewandelt werden, um einem für die Gemeinde und die Region wichtigen Arbeitgeber Wachstumspotenziale zu ermöglichen. Der Freizeitpark würde dabei näher an die Wohngebäude rücken, Kleingärten würden verloren gehen.

Mit dem beauftragten Moderationsprozess sollte die mögiche bauleitplanerische Ausweisung der geplanten Erweiterungsfläche durch die Stadt Brühl vorbereitet bzw. begleitet werden. Das Ziel: Die Rahmenbedingungen für die Herstellung des Planungsrechts zur Erweiterung des Phantasialandes sollen qualifiziert ausgelotet werden. 

Im Endeffekt gab es in Teilen Annäherungen. So erarbeiteten Anwohnervertreter und Parkdirektor Vorschläge, wie man Belästigungen durch Lärm und optische Veränderungen minimieren kann. Auch wenn man mit den Vertretern des ehrenamtlichen Naturschutzes ins Gespräch bezüglich der gesetzlichen Ausgleichsmaßnahmen kam - die Grundsatzposition ("Es gibt keinen Ersatz für die Natur") blieb bestehen. Und auch die Kleingärtner beharren auf ihrem Recht.

Der Ergebnisbericht findet sich hier.

Projekt Zeitraum

September 2014 bis März 2015

Auftraggeber

Stadt Brühl

Projektbeteiligte